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Mitmachen

Danke, dass du dir die Mühe machst. Dieses Repo lebt von Funden aus echten Läufen — die schwersten Fehler des Kits (BL-1, BL-4, BL-5) kamen alle aus einem Feldprojekt, und alle drei lagen zwischenzeitlich nur dort.

Der kürzeste Weg: eine Meldung

Wenn dir an der Team-Infrastruktur etwas auffällt — in team/, in einem Entrypoint in der Projektwurzel oder in einer Regel aus CLAUDE.md/TEAM.md —, dann trifft dasselbe jede weitere Installation. Aus deinem installierten Projekt heraus geht das in einem Befehl:

./kit-melden.sh neu --titel "Kurz, was schiefging"
$EDITOR plans/kit-meldungen/<datum>-<slug>.md     # ausfüllen
./kit-melden.sh pruefen                            # Redaktionsprüfung
./kit-melden.sh senden plans/kit-meldungen/<datum>-<slug>.md

Unter Windows ohne WSL dasselbe mit .\kit-melden.cmd.

senden legt einen Pull Request an, der eine neue Datei unter plans/meldungen/ hinzufügt und sonst nichts anfasst. Das ist Absicht — siehe unten. Ohne gh bekommst du stattdessen einen vorbefüllten Issue-Link; ein GitHub-Konto im Browser genügt.

Kein T.E.A.M. installiert, oder der Fund kommt von woanders? Dann ist ein Issue genauso richtig.

Was in eine Meldung gehört

Die Vorlage fragt es ab, aber der Kern ist:

  1. Der Hergang. Was wurde aufgerufen, was war zu erwarten, was kam.
  2. Wo es steckt, wenn du es weißt. Wenn nicht, reicht der Hergang.
  3. Warum das jede Installation trifft — der Satz, der die Kit-Meldung vom Projektbug trennt.
  4. Die Lage deines Projekts: Plattform, Bahn (bash oder pwsh), Greenfield oder Bestand, ungefähre Größe.

Was NICHT hineingehört

Deine Meldung landet in einem öffentlichen Repo. Sie wird von einem Agenten geschrieben, der gerade deine private Codebasis gelesen hat — Pfade, Rechnernamen, Projektnamen und Schnipsel wandern sonst ungefiltert mit.

Deshalb: keine absoluten Pfade, keine Benutzer- oder Rechnernamen, keine Schlüssel, kein Produktivcode. Auch der Name deines Projekts nicht — dieses Repo führt seine Feldbelege aus genau diesem Grund unter Feld A…Feld D statt unter Namen; für den Beleg zählt die Lage eines Projekts, nicht sein Name. Deine Meldung bekommt beim Triage denselben Schutz.

./kit-melden.sh pruefen sucht die häufigsten Ausrutscher und weigert sich, darüber hinwegzugehen, ohne dass du es ausdrücklich sagst (--trotzdem). Es liest aber nicht mit: Die Verantwortung bleibt bei dir.

Warum eine eigene Datei statt eines Eintrags im Backlog

plans/backlog.md ist eine Datei, und jede Meldung hinge an derselben Stelle. Zwei gleichzeitige Meldungen wären ein garantierter Merge-Konflikt, und der BL-n-Nummernraum wäre ein Wettlauf. Die Nummer vergibt deshalb der Maintainer beim Triage; deine Meldung braucht keine.

Was aus einer Meldung wird, steht danach in plans/backlog.md und — wenn sie abgetragen ist — in CHANGELOG.md und plans/backlog-archiv.md, mit deiner Meldung als Beleg.

Sprache

Das Repo ist durchgehend deutsch — Doku, Briefings, Werkzeugmeldungen. Englische Meldungen sind trotzdem willkommen: Sie werden beim Triage übernommen und normalisiert. Lieber eine englische Meldung als keine.

Eine englische Fassung des Kits ist beschlossen und nicht gebaut; was sie kostet und welche Fragen vorher zu entscheiden sind, steht als Skizze G in plans/roadmap-skizzen.md. Bis dahin gilt für Code-Beiträge dieselbe Regel wie für alles andere: Wortlaut auf Deutsch, weil das Regel-Inventar wörtlich zitiert und zeichengenau geprüft wird.

Pull Requests mit Code

Auch willkommen, mit drei Bitten:

  • Ein Fix braucht seinen Test. Im Kit wird jede Feldlehre ein Test; das ist der Grund, warum dieselbe Klasse Fehler nicht zweimal auftaucht.
  • Beide Bahnen im Blick. Trägt eine Datei # Bahn: bash | Gegenstueck: <datei>.ps1, dann gibt es sie zweimal. Wenn du die zweite Bahn nicht fahren kannst, sag das im PR — eine ungeprüfte Hälfte ist in Ordnung, solange sie als ungeprüft benannt ist. Stillschweigend halb ist der teure Fall (BL-144).
  • Nachweis ist bash bash/kit-test.sh, nicht kit-test.ps1 und nicht pytest team/tests im Kit-Repo (das schlägt erwartungsgemäß fehl, weil die Tests die installierte Ablage voraussetzen). kit-test.sh installiert das Kit in ein Wegwerf-Repo und fährt dort die volle Suite — zweimal, einmal mit den Auslieferungswerten und einmal mit angepasster Konfiguration.

Ändert dein PR eine Regel der Vorlage, zieh die betroffene Zeile in doku/regel-inventar.md nach; Schritt 9 des Selbsttests prüft das und wird sonst rot.

Lizenz

MIT. Mit deinem Beitrag stellst du ihn unter dieselbe Lizenz — inbound = outbound. Kein CLA, keine Unterschrift.